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Pressemeldung

Europäischer Bauverband wählt Daniel Strücker ins Präsidium

Er ist seit 2022 Präsident der BAUINDUSTRIE NRW

ZDB-Vizepräsident Rüdiger Otto mit Dank verabschiedet

 

Die Generalversammlung des Europäischen Bauverbands (FIEC-Fédération de l’Industrie de la Construction Européenne) hat in Paris Daniel Strücker, geschäftsführender Direktor der Eiffage Infra-Bau SE und Präsident des Bauindustrieverbands NRW, zum FIEC-Präsidiumsmitglied gewählt. Seine Amtszeit geht bis 2028. Daniel Strücker tritt damit die Nachfolge von Rüdiger Otto an, der die deutsche Bauwirtschaft als Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Baugewerbes von 2020 bis 2026 im FIEC-Präsidium vertreten hat.

Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE: „Es ist ein Zeichen gelebter Kooperation, dass Baugewerbe und Bauindustrie als Spitzenverbände der Bauwirtschaft auf Europäischer Ebene mit gemeinsamer Stimme sprechen. Rüdiger Otto hat die deutsche Bauwirtschaft in den vergangenen sechs Jahren mit viel Engagement und Einsatz vertreten. Dafür danken wir ihm ausdrücklich. Mit der Staffelstabübergabe an Daniel Strücker werden wir diese bewährte Tradition fortführen, damit die Interessen aller Bauunternehmen bei den anstehenden, wichtigen Entscheidungen auf EU-Ebene gehört und eingebracht werden. “

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Mit Daniel Strücker übernimmt ein ausgewiesener Kenner der Branche die Vertretung der deutschen Bauwirtschaft im FIEC-Präsidium. Vor ihm liegt eine anspruchsvolle Aufgabe: Damit die europäische Bauwirtschaft wettbewerbsfähig bleibt und die anstehenden Transformationsaufgaben umsetzen kann, braucht sie verlässliche und praxistaugliche Rahmenbedingungen statt zusätzlicher bürokratischer Belastungen. Um hier entsprechendes Gehör zu finden, braucht die deutsche Bauwirtschaft in Brüssel eine starke und geschlossene Interessenvertretung von Baugewerbe und Bauindustrie. Ich bin überzeugt, dass Daniel Strücker diese Aufgabe mit großer Weitsicht und Kompetenz wahrnehmen wird, und wünsche ihm für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg.“

In Paris verabschiedete die FIEC auch ihren Präsidenten, Piero Petrucco aus Italien, der seit Mai 2024 an der Spitze der FIEC gestanden hatte. Zu seinem Nachfolger wurde Jean-Pierre Paseri, Präsident des französischen Straßenbauverbands „Routes de France“, bestimmt.

Hintergrund:

Mit mehr als 30 nationalen Mitgliedsverbänden aus 28 europäischen Ländern, darunter 25 EU-Länder sowie Norwegen, Schweiz und die Ukraine, vertritt die FIEC Bauunternehmen aller Größenklassen (vom kleinen über mittelständische Unternehmen bis hin zu großen international aktiven Konzernen) aller Fachrichtungen im Hoch- und Tiefbau sowie aller Arbeitsweisen, ob als Generalunternehmer oder Subunternehmer. Die rund vier Millionen Bauunternehmen in Europa beschäftigen etwa sieben Prozent der Erwerbstätigen in Europa und tragen etwa zehn Prozent zum EU-Bruttosozialprodukt bei.

Vorrangige Aufgabe der FIEC ist die Vertretung der kollektiven Interessen der europäischen Bauwirtschaft gegenüber den EU-Institutionen, insbesondere gegenüber der EU-Kommission und dem EU-Parlament. Das neue FIEC-Präsidium tritt zu einem wichtigen Zeitpunkt zusammen, denn bis zum Jahresende wird sich die FIEC zu wichtigen europäischen Gesetzgebungsvorhaben positionieren müssen, darunter zur Überarbeitung der EU-Vergaberichtlinien aus dem Jahr 2014 sowie zu Gesetzesinitiativen zur Erleichterung von grenzüberschreitenden Bauleistungen, im Bereich der Kreislaufwirtschaft und für die Stärkung der Arbeitskräftemobilität im EU-Binnenmarkt.

 

 

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