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Konjunkturumfrage

Baustellenbetrieb wird mit erhöhten Aufwendungen aufrechterhalten

Die monatliche Schnellumfrage unter den ZDB-Mitgliedsunternehmen zeigt im April deutliche Spuren der Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Die an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen berichten zu ihren Anstrengungen, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen, dabei den Baustellenbetrieb aufrecht zu erhalten und Arbeitsabläufe effektiv zu gestalten.

Der Baustellenbetrieb wird weitgehend aufrechterhalten, wie auch eine erste Sonderumfrage im ZDB-Mitgliedsbereich zeigte. In der monatlichen Schnellumfrage wird die Geschäftslage daher noch wie im Vormonat überwiegend mit „befriedigend“ eingestuft.

Die Bautätigkeit wird im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau im Vergleich zum Vormonat leicht rückläufig eingestuft. Im Vorjahr war hier noch ein entgegengesetztes Bild - einer zunehmenden Bautätigkeit - zu verzeichnen.

Aus der Sonder-Umfrage wird auch ersichtlich, dass ein erheblicher Teil der Unternehmen in den Monaten März und April bereits von Umsatzrückgängen betroffen ist; (ca. 30 % der Unternehmen), zudem bereits Auftragsstornierungen verzeichnet werden; (knapp 40 % der Unternehmen) und für das zweite Halbjahr 2020 von einem spürbaren Rückgang der Order ausgegangen wird.

Dementsprechend zeigt auch die aktuelle Schnellumfrage für den April einen erkennbaren Rückgang bei der Nachfrage nach Bauleistungen.

Die Geräteauslastung hält im Hochbau bei gut 70 % und steigt im Tiefbau von 65 % auf 70 %.

Die Auftragsbestände halten im Vormonatsvergleich bei 3,5 Monaten im Hochbau und 2,5 Monaten im Straßenbau.

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Baustellenbetrieb wird mit erhöhten Aufwendungen aufrechterhalten

Die monatliche Schnellumfrage unter den ZDB-Mitgliedsunternehmen zeigt im April deutliche Spuren der Auswirkungen der Corona-Pandemie.