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Straßen- und Tiefbaugewerbe

Das Straßen- und Tiefbaugewerbe im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes vertritt die Interessen der Fachbetriebe des Straßen- und Tiefbaugewerbes in traditionellen wie auch zukünftigen Tätigkeitsbereichen.

Die Anforderungen an den Straßenbau haben sich nicht zuletzt durch das stetig steigende Verkehrsaufkommen verändert. Dazu kommen steigende Ansprüche der Bürger an moderne Verkehrswege und -flächen. Um den immer umfangreicher werdenden Anforderungen an den Straßenbau gerecht zu werden und um die unterschiedlichsten Aufgaben zu lösen, haben sich die Fachbetriebe im Straßen- und Tiefbau zusammengeschlossen. Ziel ist es, abgestimmte Konzeptionen und spezielle Arbeitstechniken weiterzuentwickeln und anzubieten.

Vorsitzender

Franz Keren

  
  
  

Geschäftsführer

Sebastian Geruschka

Telefon:030 20314-553
Fax:030 20314-253
E-Mailgeruschka@zdb.de

Services und Organisation

Das Straßen- und Tiefbaugewerbe im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes repräsentiert den Berufsstand gegenüber Politik und Öffentlichkeit und unterstützt die Unternehmen in ihrer betrieblichen Praxis, insbesondere in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, fachtechnisches Normungswesen und der Entwicklung neuer Geschäftsfelder.

Das Straßen- und Tiefbaugewerbe wirkt im Hauptausschuss Tiefbau des „Deutschen Vergabe- und Vertragsausschuss für Bauleistungen“ (DVA) intensiv bei der Erarbeitung der tiefbauspezifischen ATV‘en der VOB/C mit. Dadurch wird gewährleistet, dass die von den Betrieben täglich angewendeten bauvertraglichen Regeln ausgewogen gestaltet sind.

Neben den weitreichenden Aktivitäten in vielen Gremien des Normenausschusses Bauwesen und des Normenausschusses Wasserwesen im Deutschen Institut für Normung (DIN) ist das Straßen- und Tiefbaugewerbe auch in den Gremien anderer maßgeblicher Regelwerksersteller präsent, z.B. bei der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Hier erfolgt eine Einbindung im Vorstand, in den Lenkungsausschüssen des Infrastrukturmanagements, des Erd- und Grundbaus, der Gesteinskörnungen und ungebundenen Bauweisen, der Asphaltbauweisen wie auch in die Kommissionen Qualitätsmanagement und Kommunale Straßen.

Vertreter des Straßen- und Tiefbaugewerbes arbeiten darüber hinaus in einer Vielzahl von Gremien der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) mit. Gleichzeitig beteiligt sich die Bundesfachgruppe an der Regelwerksentwicklung beim „Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.“ (DVGW) und kooperiert mit relevanten Fachorganisationen, z.B. dem „Deutschen Asphaltverband“.

Berufsbild und Branche

Zwei Drittel der in Deutschland erbrachten Bauleistungen im Straßen- und Tiefbau werden von den baugewerblichen Fachbetrieben erbracht, von kleinen Handwerksbetrieben und großen Mittelständlern. Dabei stehen der Ausbau und die Verbesserung der Verkehrswege im Mittelpunkt.

Das Einsatzgebiet des Straßen- und Tiefbaugewerbes ist vielfältig. Bei der Gestaltung einer Fußgängerzone zu einem Einkaufszentrum aus einem Guss, bei der Neugestaltung eines historischen Marktplatzes, beim Bau einer Umgehungsstraße ohne Beeinträchtigung des Landschaftsbildes sind die Betriebe des Straßen- und Tiefbaugewerbes genauso gefragt wie bei Erschließung eines Naherholungsgebietes durch Rad- und Wanderwege.

Darüber hinaus übernehmen die baugewerblichen Straßen- und Tiefbaubetriebe immer mehr Spezialprojekte, wie z.B. im Leitungstiefbau, im Bahnbau und im Landschaftsbau. Straßen- und Tiefbauunternehmen bieten weit mehr als Bauleistungen im Straßen- und Tiefbau an. Die Planung, die Finanzierung sowie der Bau und der Betrieb von Straßen durch private Investoren sind im Laufe der letzten Jahre als neue Geschäftsfelder zum Tätigkeitsspektrum dazu gekommen. Der Geothermie, die Nutzung der Erdwärme, beispielsweise für die Eisfreihaltung von Fahrbahnbelägen, ist ein innovatives Beispiel für die zukunftsorientierten Geschäftsfelder eines Straßenbauunternehmens.

Neu entwickelte Technologien und umweltfreundliche Materialien gewinnen eine immer größere Bedeutung. Auch Recycling-Fragen werden zunehmend wichtiger, auch vor dem Hintergrund der knappen öffentlichen Haushalte wie der steigenden Rohstoffpreise.

Die baugewerblichen Straßen- und Tiefbauunternehmen haben sich als kompetente Partner für schnelle Problemlösungen erwiesen. Auch aufgrund ihrer Nähe zum Auftraggeber, ihrer Flexibilität und den kurzen Entscheidungsprozessen sind sie in der Lage, Objekte maßgeschneidert, effizient und termintreu auszuführen. Basis dafür sind Erfahrungen aus unterschiedlichsten Aufgaben, langjähriges Stammpersonal und vor allem eine fundierte praxisnahe Ausbildung der Mitarbeiter. Zudem verfügen die Fachbetriebe über einen mit modernsten Geräten ausgestatteten Maschinenpark.

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Das Straßen- und Tiefbaugewerbe im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes vertritt die Interessen der Fachbetriebe des Straßen- und Tiefbaugewerbes in traditionellen wie auch zukünftigen Tätigkeitsbereichen.