Erwartungen zur Geschäftsentwicklung bleiben im August unverändert hoch

Nachdem im Juli, nach Einschätzung der an der Konjunkturumfrage des ZDB teilnehmenden Unternehmen, die Bautätigkeit besonders intensiv ausgeprägt war, zeigen sich die Indikatoren zur Konjunkturentwicklung im August etwas verhaltener; aber immer noch auf hohem Niveau.

So beurteilen die meisten Unternehmen die Geschäftslage in allen Bausparten zumeist als „Gut“. Einige Unternehmen stufen die Lagebeurteilung im Wohnungs- und im Wirtschaftsbau aber auf „Befriedigend“ herunter. Erkennbar bleibt aber auch die inzwischen verfestigt gute Beurteilung im Straßen- und Tiefbau.

Gerade im Straßen- und Tiefbau schlägt sich die verbesserte Lagebeurteilung auch im Vorjahresvergleich bei der Geräteauslastung nieder. So hält der Wert wie im Vormonat bei knapp 75 %, im Vorjahr lag er bei 70 %. Im Hochbau erreicht die Geräteauslastung im August (wie im Vorjahr) ebenfalls 75 % im Juli lag der Wert bei 80 %.

Die Auftragsbestände werden insgesamt als „Groß“ (im Wohnungsbau) bis „Ausreichend“ (Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau) beschrieben. Sie erreichen im Hochbau knapp 3,7 Monate (Vormonat 4 Monate) und im Tiefbau ca. 3,5 Monate (Vormonat 3 Monate).

Bei den Baupreisen geben die Unternehmen Kostensteigerungen beim Einkauf von Material als auch von Lohnerhöhungen im Verkauf von Bauleistungen weiter.

Vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Auslastung führen die Unternehmen in erheblichem Umfang Investitionen durch.