Kreislaufwirtschaft Bau spart Millionen Tonnen CO2 ein

Die EQAR veranstaltet zum Thema Ressourcenschonung durch Baustoff-Recycling am 8. Mai 2015 ihren diesjährigen Europäischen Baustoff-Recycling-Kongress in Rotterdam.

„Europaweit fallen jährlich über eine Milliarde Tonnen mineralischer Bau- und Abbruchabfälle an. Durch ein qualitätsgesichertes Baustoff-Recycling können diese jedoch nahezu vollständig zu hochwertigen Bauprodukten verarbeitet werden. Durch die regionale Aufbereitung mineralischer Bau- und Abbruchabfälle zu hochwertigen Bauprodukten werden auch unnötige Baustofftransporte vermieden“, so Manfred Wierichs, Präsident der EQAR.
Wird der große Massenstrom von einer Milliarde Tonnen mineralischer Bau- Abbruchabfälle hingegen auf Deponien entsorgt und durch ein entsprechend großes Volumen mineralischer Primärbaustoffe ersetzt, so verursachen die zusätzlichen Transporten nicht nur ein höheres Verkehrsaufkommen und einen entsprechend hohen Verschleiß der Infrastruktur, sondern sind auch mit einem erheblichen
unnötigen CO-2-Ausstoß verbunden.

Nach Berechnungen der EQAR können durch ein konsequentes Baustoff-Recycling und damit Vermeidung unnötiger LKW-Baustoff-Transporte bis zu 5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Vor diesem Hintergrund bedauert Wierichs, dass die Kreislaufwirtschaftspakete von der EU-Kommission zur Disposition gestellt wurden. Denn nur durch eine konsequente Förderung der Kreislaufwirtschaft wird es gelingen, die Ziele der EU-Kommission für mehr Ressourceneffizienz, Abfallvermeidung und letztendlich auch Klimaschutz zu erreichen.

Europäischer Baustoff-Recycling-Kongress
Die EQAR veranstaltet zum Thema Ressourcenschonung durch Baustoff-Recycling am 8. Mai 2015 ihren diesjährigen Europäischen Baustoff-Recycling-Kongress in Rotterdam. Mehr Informationen hierzu unter www.eqar.info.