Baugewerbe zum Gesetzesentwurf zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms im Steuerrecht

Statement von Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), zum gestern vorgelegten Gesetzesentwurf zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms im Steuerrecht, der auch die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung beinhaltet.

„Es ist richtig, dass die Bundesregierung endlich Anreize zur energetischen Sanierung des Gebäudebestands schafft. Viel zu lange wurde der Gebäudesektor in der Debatte um Klimaschutzmaßnahmen nur unzureichend einbezogen. Mit der steuerlichen Förderung von Sanierungsmaßnahmen wird nun endlich eine Voraussetzung geschaffen, hier nachzubessern.
Wir begrüßen ausdrücklich, dass auch Einzelmaßnahmen gefördert werden. Damit ist sichergestellt, dass tatsächlich konkrete Baumaßnahmen angestoßen werden. Ebenso ist es richtig, dass die Maßnahmen über drei Jahre von der Steuerschuld absetzbar sind und dass die Förderung erst bei 20.000 EUR Fördersumme / 100.000 EUR Investitionssumme gedeckelt wird. Damit wird die Förderkulisse praxisnah ausgestaltet.

Die mittelständischen Unternehmen des Baugewerbes stehen bereit, wenn es um die Umsetzung der Klimawende geht. Die Kapazitäten, den Gebäudebestand energetisch zu sanieren, sind vorhanden. Daher ist es gut, dass die Bundesregierung die Sanierungsförderung nun zügig verabschieden möchte.“