90,6 qm: durchschnittliche Wohnungsgröße in Deutschland

Die durchschnittliche Wohnungsgröße in Deutschland liegt nach dem Zensus 2011 bei 90,6 qm. Eine unterdurchschnittliche Fläche verzeichnen dabei die neuen Bundesländer, die Stadtstaaten und Nordrhein Westfalen.

Eine überdurchschnittliche Fläche korrespondiert dabei offensichtlich mit dem Anteil des selbstgenutzten Wohneigentums in den Bundesländern. Der durchschnittliche Anteil des selbstgenutzten Wohneigentums liegt in Deutschland bei 43,2 %. Alle Bundesländer, die einen höheren Anteil aufweisen, kommen auch auf eine größere Wohnfläche als 90,6 qm. Dort, wo es anteilig viele Mieterhaushalte gibt, fällt die Wohnfläche auch geringer aus. Viele Mieterhaushalte gibt es in den Stadtstaaten, im Ruhrgebiet und traditionell in den neuen Bundesländern. Aber auch in den neuen Ländern hat in den letzten Jahren der Anteil der Wohneigentümerhaushalte zugenommen. Lag er in 1998 noch bei knapp 26 %, so lag er in 2013 bei über 34 %. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil in den alten Ländern von ca. 40 % auf ca. 43 %.

Anteil des selbst
genutzten Wohneigentums
in %
Durchschnittliche
Wohnungsgröße
in qm
Berlin
15,0
72,4
Sachsen
29,7
74,5
Hamburg
23,5
75,1
Mecklenburg-Vorpommern
35,7
78,5
Sachsen-Anhalt
37,7
79,1
Bremen
36,9
80,0
Thüringen
42,1
81,0
Brandenburg
41,7
83,6
Nordrhein-Westfalen
40,6
89,4
Deutschland
43,2
90,6
Schleswig-Holstein
48,4
92,0
Baden-Württemberg
50,5
95,1
Hessen
46,1
95,5
Bayern
48,4
96,4
Niedersachsen
51,2
100,8
Rheinland-Pfalz
53,9
102,9
Saarland
58,1
103,0


Quelle: Statistisches Bundesamt