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Position des ZDB

Asbestrichtlinie und EU-Asbeststrategie

Ende September 2022 hat die EU-Kommission einen Vorschlag zur Überarbeitung der Asbestrichtlinie zusammen mit einer Mitteilung über die EU-Strategie für eine asbestfreie Zukunft veröffentlicht. Von allen Arbeitnehmern, die Asbest ausgesetzt sind, arbeiten 97 % im Bausektor (z.B. Dachdecker, Klempner, Zimmerer oder Fliesenleger).

© Tunatura-iStock

Die EU-Kommission will den Expositionsgrenzwert von 0,1 Fasern/cm³ auf 0,01 Fasern/cm³ (berechnet für einen durchschnittlichen 8-Stunden Arbeitstag) senken. Dieser Wert entspricht nun damit der derzeit in Deutschland noch akzeptierten Faserkonzentration. Mit der EU-Asbeststrategie soll ein asbestfreies Europa geschaffen werden. Die in der Asbeststrategie vorgeschlagenen Maßnahmen stoßen nicht auf einhellige Zustimmung des Baugewerbes. So befürwortet der ZDB nur ein anlassbezogenes Gebäude-Screening, spricht sich gegen Asbestkataster aus und wirbt für das Risiko-Bewertungs-Konzept, das im deutschen Asbestdialog erarbeitet wurde. Desweiteren spricht sich der ZDB gegen die Verquickung von EPBD und Asbestrichtlinie aus.

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