Doch Vorsicht, “Schlaraffia” lässt nicht wirklich grüßen. Denn die Zahl derer die Haus, Rathaus, Schwimmbad oder Flughafen zu Billigpreisen in Auftrag gegeben und schon nach wenigen Jahren über massive Bauschäden zu klagen haben, nimmt beständig zu. Gleichzeitig feiert der berühmte “Pfusch am Bau” fröhliche Urstände, seit im Zuge des zusammenwachsenden Europa niedrigst entlohnte Baukolonnen bei uns für Baupreis- und Qualitäts-Ausverkauf sorgen. Diesem zunehmenden Qualitätsverfall im Baugeschehen will der Deutsche Stuckgewerbebund im ZDB nicht tatenlos zusehen.
Der Deutsche Stuckgewerbebund rät deshalb jedem Bauwilligen nachdrücklich, besonders “attraktive” Baupreisangebote kritisch zu überprüfen, und - sofern er den Zuschlag dennoch erteilt - den Unternehmer darauf zu verpflichten, die gewünschten Bauleistungen nur von qualifizierten eigenen Fachkräften und nicht von Subunternehmern bzw. angelernten, zumeist unversicherten ausländischen Billiglohnkolonnen erbringen zu lassen. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte lieber gleich auf Meisterleistung bauen und einem anerkannten Meisterbetrieb, der Mitglied der örtlichen Bauinnung ist, den Auftrag erteilen. Nur bei Vergabe an einen qualifizierten heimischen Handwerksbetrieb, der die Baumaßnahme nachweislich mit gut ausgebildeten Fachkräften durchführt, sind Qualität und Gewährleistung garantiert. Bauinteressenten können Namen und Anschriften von qualifizierten Betrieben kostenlos bei den Geschäftsstellen der Kreishandwerkerschaften erfragen oder unter www.stuckateur.de in einer Betriebsdatenbank recherchieren.