Projekt Düsseldorf
Herausragendes bürgerschaftliches Engagement hat jetzt das Bauunternehmen Heinrich Mai & Sohn bewiesen. Anstelle von Geschenken zum 100-jährigen Firmenjubiläum im Februar 2012 hatten die geschäftsführenden Gesellschafter Rolfgeorg Jülich und Wolfgang Eiker Freunde und Geschäftspartner um Spenden für den erweiterten Ausbau der Kinderklinik am Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf (EVK) zu einer modernen „Kidsklinik“ gebeten.

Das Ergebnis verblüffte nicht nur die Initiatoren, sondern auch die Leiterin der Klinik, Prof. Dr. Susanne Schweitzer-Krantz, die jetzt einen Scheck über 125.000 Euro entgegennehmen konnte.



Das Bild Scheckübergabe zeigt im Vordergrund Rolf Stöckel, Rolfgeorg Jülich und
Prof. Dr. Susanne Schweitzer-Krantz mit der kleinen Patientin Sarah und im Hintergrund
sie beiden Clowns der Kinderklinik, Hallihallo und Frieda.

Rolfgeorg Jülich, der Enkel von Firmengründer Heinrich Mai, engagiert sich übrigens schon seit mehreren Jahren gemeinsam mit der Deutschen Kinderhilfe e.V. für eine kindgerechte Renovierung von Kinderstationen und Kinderkliniken. So hatte die Deutsche Kinderhilfe gemeinsam mit dem Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB das Kooperationsprojekt „Kidsklinik – Mit Herz zum Erfolg“ gestartet. In seiner Eigenschaft als Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Ausbau und Fassade und Landesvorsitzender des Verbandes Ausbau und Fassade war Rolfgeorg Jülich von Beginn in dieses Projekt involviert. Rolf Stöckel, Vorstandssprecher der Deutschen Kinderhilfe: „Im Rahmen dieses Kooperationsprojekts konnten wir auf Landesverbandsebene als erstes Projekt in Nordrhein-Westfalen die Kinderklinik Bochum kinderfreundlich gestalten.“

Als vor gut 12 Monaten die Vorbereitungen für das 100-jährige Firmenjubiläum begannen, sicherte die Deutsche Kinderhilfe der Firma Mai für das individuelle Spendenprojekt „Kidsklinik am EVK“ die volle Unterstützung zu. Parallel dazu konnten Rolfgeorg Jülich und Wolfgang Eiker auch das Düsseldorfer Karnevalsprinzenpaar, Thomas Puppe und Anke Conti Mica, von der Aktion begeistern. So fließen alle Geldspenden, die Prinz Thomas II. und Venetia Anke während der Session 2012 erhielten, in das Projekt „Kidsklinik am EVK“. Rolfgeorg Jülich: „Die genaue Summe steht noch nicht fest, aber es wird mit einem Betrag von mehr als 20.000 Euro gerechnet. Damit hätte unsere Initiative rund 150.000 Euro für den zusätzlichen Ausbau der Kinderklinik erbracht.“

Die mit diesem Geld geplanten Maßnahmen erstrecken sich sowohl auf bauliche als auch auf atmosphärische Akzente. Wie der verantwortliche Architekt, Professor Kurt Dorn, erläutert, wolle man unter anderem

• die innen liegenden Flure mit zusätzlichen Lichtquellen versorgen

• strenge bauliche Strukturen in Sonderfunktionsbereichen durch gebogene Trockenbauwände auflockern

• die Räume durch eine spezielle Deckengestaltung aufwerten

• die Individualbereiche altersgerecht für Kinder und Jugendliche gestalten

• unterschiedliche Erlebnisbereiche schaffen, um damit auch die Aktivität und Neugier der Kids zu fördern und

• durch optische und haptische Anreize die Wahrnehmungsfähigkeit der kleinen Patienten anregen.

Begeistert von der Initiative der Firma Heinrich Mai & Sohn zeigte sich beispielsweise auch Wolfgang Clement. Der frühere nordrhein-westfälische Ministerpräsident und ehemalige Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister hatte im vergangenen Jahr spontan die Schirmherrschaft über das Projekt „Kidsklinik am EVK“ übernommen. Während der 100-Jahr-Feier im Alten Kesselhaus der Böhler-Werke in Düsseldorf lobte Clement vor mehr als 300 Gästen aus Politik und Wirtschaft das herausragende soziale, bürgerschaftliche Engagement der Firma Mai, die sich von einem reinen Stukkateurbetrieb zum modernen Baumanager entwickelt hat. Anerkennung und Respekt zollte der Firma Heinrich Mai & Sohn bei diesem Festakt auch Rüdiger Otto. Der Präsident der Baugewerblichen Verbände sprach sogar von einem „Paradeunternehmen des Stukkateurgewerbes in NRW“.

Das Projekt „Kidsklinik am EVK Düsseldorf“ soll unverzüglich verwirklicht werden. Wie der Vorstand des EVK, Dipl.-Oec. Klaus Peter Taschner, betonte, werde der Bauantrag noch vor den Sommerferien gestellt, so dass evtl. Ende dieses Jahres mit dem Umbau begonnen werden kann.




Von links: Rolfgeorg Jülich, Wolfgang Clement Bundesminister a. D. und Wolfgang Eiker

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