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Bei den Maurern läuft es gut - zweiter Wettbewerbstag bei WorldSkills 2009 in Calgary
„Es läuft“ bei Maurergeselle Michael Janzer, nur mit der Geschwindigkeit könnte er eventuell ein Problem bekommen.
„Es bringt Spaß!“ So die Worte von Maurergeselle Michael Janzer am Abend des zweiten Wettbewerbstags bei der Berufsweltmeisterschaft in „WorldSkills 2009“. Die gestellte und in 22 Zeitstunden zu lösende Aufgabe ist seiner Meinung nach „nicht unmöglich“. „Es läuft“, nur mit der Geschwindigkeit könnte er eventuell ein Problem bekommen. Die Skyline von Calgary und die Spitzen der Rocky Mountains sind als Mauerwerk nachzubauen. Der Knackpunkt könnte die Kuppel des Fernsehtowers in Calgary sein. „Da darf ich mich nicht verheddern“, erklärte Michael Janzer und zieht ein erstes sehr positives Fazit für seine Teilnahme bei „WorldSkills“. Die Eröffnungsfeier, die auch von langjährigen WorldSkills-Experten als besonders emotional und beeindruckend bewertet wird, war für den 20jährigen Bruchsaler „ein Hammer“. Aber auch die Tage zuvor in Banff, wo sich die 23 jungen Teilnehmer aus Deutschland auf die WM eingestimmt haben, kamen gut an und haben zunächst die Nerven beruhigt. Doch als Michael Janzer dann auf dem Wettbewerbsgelände auf die internationale Konkurrenz stieß, wurde er schon etwas nervös. Mittlerweile ist er ruhig und nimmt kaum die Besucher war, die an seinem Arbeitsplatz vorbeiströmen. Unter ihnen ist auch sein Vater, der auch aus dem Baugewerbe kommt, aber natürlich keinerlei Tipps geben darf. Nur eins findet Michael Janzer schade. „Es bleibt zu wenig Zeit, um sich die anderen 44 Berufe anzuschauen, wo auch um Medaillen gekämpft wird. So setzt er auf die Fotos seines Vaters, der alle Berufe beobachtet.

Bei den Zimmerern verlief der zweite Wettbewerbstag mäßig. Leider hatte Thomas Schleicher am Morgen einen Fehler entdeckt, der nur mit neuem Holz behoben werden konnte. Das gibt Punktabzug plus Zeitverzug. Und als dann am Nachmittag noch der Strom ausfiel, stieg der Nervosität. Bei den Fliesenlegern lief es dagegen weiterhin „gut“. Georg Leicht konnte die erste Wand mit dem kanadischen Ahornblatt mit dem Verfugen abschließen und ist nun mit dem Schneiden der Fliesen für die Wand mit dem Eishockyhelm beschäftigt.

WorldSkills stieß auch am zweiten Wettbewerbstag auch großes Interesse bei den kanadischen Schülern. Zeitweise war nur noch langsames Vorangekommen in den Gängen möglich.

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